Methoden zur Haarentfernung
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Depilation Die gängigste Depilationsmethoden sind die Rasur und (teilweise) klassischen Warmwachs und Zuckerwachs.
Hier wird das Haar unmittelbar an seiner Austrittsstelle aus der Haut abgeschnitten oder abgebrochen.
Außerdem gibt es chemische Methoden, zum Beispiel mit Enthaarungscreme. Die in der Creme enthaltenen Substanzen (Thioglycolsäure) brechen die Proteine des Haars auf, so das der außerhalb der Haut gelegene Teil des Haars zerfällt.
Die Haarwurzel wird bei der Depilation i.d.R. nicht betroffen.
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Temporäre Epilation
Unter Epilation versteht man Verfahren zur Entfernung von Körperhaaren, wobei das Haar mitsamt der Haarwurzel entfernt/ausgerissen wird.
Die Epilation gliedert sich in dauerhafte Verfahren, bei denen die Haarwurzel zerstört wird, und in temporäre Verfahren, bei denen das Haar nur ausgerissen wird, ohne die Haarwurzel zu zerstören, und nach einiger Zeit, allerdings erst nach einer längeren Zeitspanne als bei der Depilation, wieder nachwächst.
Die gängigste temporären Epilationsmethoden sind die manuelle Zuckerpaste-Expert-Verfahren, Pinzette und (nur bedingt) Epiliergeräte. Teilweise zählen auch einige Warmwachs- und Zuckerwachs- Methoden (nur bedingt) dazu.
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Dauerhafte Epilation / Haarwuchsreduktion
- nachhaltige Veränderung und Reduktion des Haarwachstums
Alle dauerhaften Epilationsverfahren haben gemeinsam, dass diese nur bei Haaren erfolgreich sind, die sich in der Wachstumsphase befinden. Daher ist eine mehrmalige Anwendung dieser Verfahren nötig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen – siehe auch Hinweis zum Begriff dauerhafte Haarentfernung.
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Selektive Thermolyse (Laser / IPL) *
Hierbei wird das Haar großflächig Laserpulsen oder Lichtblitzen ausgesetzt. Das Licht wird dabei von der Haarwurzel absorbiert und in Wärme umgewandelt. Diese lokale Wärmeentwicklung führt zu einer Verödung der Haarwurzel.
Dieses Verfahren wirkt in der Regel hauptsächlich bei dunklen Haaren bzw. Haaren mit dunkler Wurzel, da weißen Haaren das Pigment Melanin fehlt, das die Laserstrahlung aufnimmt.
Derzeit befinden sich zahlreiche Laser- und Lichtbehandlungssysteme auf dem Markt, die geeignet sind zur Verlangsamung von Haarwuchs (long-term Epilation) bis hin zur dauerhaften Haarentfernung. Es handelt sich hierbei im Einzelnen um länger gepulste Festkörper-Diodenlaser bzw. hochenergetische Entladungslampen (IPL).
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IPL steht für Intense Pulsed Light und bezeichnet ebenso wie die Laserepilation ein Verfahren zur Haarentfernung mittels einer hochenergetischen Lichtquelle.
Im Unterschied zur Lasertechnik, welche mit einer einzelnen, festen Wellenlänge arbeitet, verwendet die IPL-Technik das komplette Spektrum einer Xenon-Lichtquelle, welches durch Einsatz von Filtern auf den notwendigen und für die Behandlung wirksamen Wellenlängenbereich eingeschränkt wird.
Die Einschränkung auf diesen Wellenlängenbereich dient dazu, dass nur der Haarfarbstoff Melanin erhitzt wird, nicht jedoch das Gewebe (Wasser, Blut). Die neueren IPL-Systeme besitzen eine aktive Hautkühlung und die Impulse können auf mehrere kurze Pulse eingestellt werden. Hierdurch kann die Haarwurzel hautschonend verödet werden.
Da das Grundprinzip dieser Behandlung dem der Laserepilation entspricht, wirkt auch dieses Verfahren in der Regel hauptsächlich auch nur bei dunkleren Haaren (Haare mit genügend Melanin). Weiße Haare und Vellushaare (Flaum) können in der Regel nicht dauerhaft entfernt werden, da ihnen das Pigment Melanin fehlt, das Strahlung absorbieren könnte.
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Blendmethoden/Elektroepilation*
Bereits 1875 wurde die Elektroepilation in den USA erstmals angewendet und im Laufe der Jahre technisch weiterentwickelt und verfeinert. Sie ist unabhängig von Haarfarbe, Haarstärke und Hautfarbe.
Bei der Elektroepilation wird eine sehr feine Sonde, die auf Haarstärke und Follikeltiefe abgestimmt ist, in jeden Haarfollikel eingeführt. Über diese Sonde wird nun dosiert elektrische Energie in den Follikel hineingeleitet. Dadurch tritt eine dauerhafte Schädigung der Haarwachstumszellen ein. Das Haar kann nicht mehr nachwachsen.
Die Elektroepilation wird unter Anwendung von drei Methoden praktiziert, der Thermolyse, der Elektrolyse und der Blend-Methode. Die ausgewählte Methode und deren Anwendung ist abhängig von der individuellen Behaarungssituation, der Hautreaktion und dem unterschiedlichen Schmerzempfinden des Patienten.
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Durch hochfrequenten Wechselstrom wird an der Umgebung der Sondenspitze Wärme erzeugt, was zur Koagulation der Gewebe- und Wachstumszellen im Follikel führt.
Bei der Elektrolyse-Behandlung wird durch ausschließlich verwendeten Gleichstrom im Haarfollikel eine Natronlauge produziert, die auf chemischem Wege die germinativen Zellen zerstört.
Bei der Blendmethode werden beide Stromarten, also der hochfrequente Wechselstrom (Thermolyse) und der Gleichstrom (Elektrolyse) miteinander kombiniert, und es kommt zur beschleunigten Erwärmung der Natronlauge.
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Proteolytisch aktive Enzymbehandlung*
Ein proteolytischer Enzymkomplex wirkt auf den freigelegten Haarfollikel, d. h., die Haare werden vorher von der Kosmetikerin mit Haarwurzeln entfernt/epiliert. Die optimale Vorbehandlung erfolgt, in der Kosmetikkabine, mit EpilaDerm®-Profi-Zuckerpaste.
Anschließend wird die entsprechende Hautpartie mit den Enzymen behandelt, die die in der Haarpapille befindlichen Haarzellen "auflösen" und phagozytieren. Durch diesen irreversiblen Prozess wird bei wiederholten Behandlungen die Wachstumsgrundlage der Haarfollikel reduziert.
Da die Wachstumsphasen der Haare von außen nicht ersichtlich sind, werden mehrere Behandlungen erforderlich, um ein befriedigendes Ergebnis zu erhalten.
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* Entspricht dem derzeitigen Kenntnisstand von danlab ltd. im Dezember 2010.



